V.l.n.r.
Michael Ruhl Staatssekretär
Kilian Keidel Vizepräsident Verband Hessischer Fischer
Alexander Stute Leitender Ministerialrat
Boris Wagner
Walter Rameil
Henrik Rameil Referent Erwerbsfischer
Udo Krause Fischereireferent
Peter Groß
Volker Höhler Leiter Oberste Jagdbehörde
Förderung für hessische Fischzuchten ab 2028
Die hessischen Fischzuchtbetriebe können ab dem Jahr 2028 mit einer gezielten Förderung durch das Land Hessen rechnen. Staatssekretär Michael Ruhl hat bei einem Treffen in Wiesbaden bestätigt, dass damit ein wichtiges Versprechen aus dem Koalitionsvertrag eingelöst wird.
Diese Unterstützung soll dazu beitragen, die heimische Aquakultur langfristig zu stärken und die Herausforderungen der Branche besser zu bewältigen.
Bedeutung der Fischzucht für Hessen
Fischzuchtbetriebe leisten einen wichtigen Beitrag für mehrere Bereiche:
Regionale Lebensmittelproduktion
Versorgung mit hochwertigen Speisefischen
Erhalt von Artenvielfalt und Ökosystemen
Pflege von Gewässerlandschaften
Gerade in Zeiten steigender Anforderungen an nachhaltige Lebensmittelproduktion gewinnt die regionale Aquakultur zunehmend an Bedeutung.
Landesregierung erkennt Herausforderungen der Branche
Bei dem Treffen in Wiesbaden betonte Staatssekretär Michael Ruhl, dass die hessischen Fischzuchtbetriebe vor verschiedenen Herausforderungen stehen. Dazu gehören unter anderem:
steigende Anforderungen im Naturschutz
Klimawandel und Wasserknappheit
wirtschaftlicher Druck auf kleinere Betriebe
zunehmende Bürokratie
Die Landesregierung habe diese Entwicklungen erkannt und wolle die Betriebe künftig stärker unterstützen.
Förderung als Signal für die Zukunft der Aquakultur
Die angekündigte Förderung ab 2028 soll dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der hessischen Fischzuchtbetriebezu sichern und nachhaltige Produktionsformen zu stärken.
Damit setzt Hessen ein wichtiges Zeichen für:
regionale Lebensmittelproduktion
nachhaltige Aquakultur
den Erhalt traditioneller Fischzuchtbetriebe
Positive Reaktion der Branche
Die Vertreter der hessischen Fischzuchten begrüßen diese Entscheidung ausdrücklich.
Die Anerkennung durch die Landesregierung wird als wichtiges Signal für die Zukunft der Branche gesehen. Gleichzeitig zeigt sie, dass die Arbeit der Fischzüchter – sowohl in der Lebensmittelproduktion als auch im Naturschutz – wertgeschätzt wird.
Mit der geplanten Förderung für Fischzuchtbetriebe ab 2028 setzt das Land Hessen ein klares Zeichen für die Bedeutung der Aquakultur.
Die Unterstützung soll helfen, die Zukunft der regionalen Fischproduktion zu sichern und gleichzeitig den wichtigen Beitrag der Fischzuchten für Natur, Umwelt und Ernährung anzuerkennen.